Sparkassen Giro Bochum

Christopher Heider auch in Bochum in den Top Ten!

Nachdem wir uns letzte Woche noch am Nürburgring durch die "Grüne Hölle" gequält hatten, stand dieses Wochenende bereits das 9. Wertungsrennen des German Cycling Cups in Bochum an.
Dieses versprach viel Spannung, da es nur eine Distanz über 80 km gab. Deshalb waren sowohl die Top-Teams der kurzen Distanz als auch der langen Distanzen anwesend.
Unser Ziel war es, uns vorne aufzuhalten 

und so möglichen Sturzgefahren aus dem Weg zu gehen. Dies gelang uns sehr gut. Lennart und ich waren steht's unter den Top 30 vertreten und hatten die Spitze im Blick.
Trotz des gefährlich deklarierten Stadtkurs, lief das Rennen ziemlich sicher, da es gut organisiert war.

Wie gewohnt wurde von Beginn an ein sehr hohes Tempo angeschlagen, sodass nach der ersten Runde (13,5 km) nur noch 120 von den knapp 1000 gestarteten Fahrern in der ersten Gruppe verblieben sind .
In den nächsten Runde bolzte Das führende Team des GCC's Merkur-Druck weiterhin das Tempo, sodass keine ernst zunehmenden Ausreißversuche zu Stande gekommen sind. 
So lief es auf ein Massensprint hinaus.
In der letzten Runde wurde von Anfang an das Tempo von Merkur Druck fokussiert, sodass sich das Feld in die Länge zog und es schwer war Positionen gut zu machen.
Als es 6 km vor Schluss in die enge Wendestelle der Strecke ging, hatte ich auf einmal das Hinterrad von Marek Bosniatzki, Top-Sprinter vom Team Bürstner-Dümo vor mir.
So beschloss ich mich hinten dran zu hängen, was hervorragend geklappt hat.
Auf den letzten 5 km wurde das Tempo von Merkur und Bürstner so hoch gehalten, dass es kaum noch möglich war vorbei zu fahren.
Durch die gute Wahl des Hinterrads, lag ich jetzt perfekt positioniert hinter dem Merkur- und Bürsterzug ca. auf Platz 12.
Die letzte Kurve vor Start und Ziel wurde dann mit an die 60 km/h voll genommen, was für mich noch etwas zu riskant war.
So ließ ich eine kleine Lücke, zog dann aber 200 m vor Ziel den Sprint auf Platz 7 liegend an, den ich auch erstaunlicher Weise halten konnte.
Besser hätte es für mich nicht laufen können.

Auch für Lennart Böhm Lied das Rennen sehr gut und er sprintete auf Platz 28.
"Ich bin Hochzufrieden mit dem Rennen und konnte mich gut im Feld halten, jedoch kann ich mich noch verbessern, weil ich weiß wo ich beim Zielsprint was falsch gemacht habe" so die ersten Worte von unserem Bergspezialisten Lennart Böhm.

Christopher Heider 7. Platz (AK.1)
Lennart Böhm 28. Platz (AK 3.)
Alex Kremer 151. Platz
Daniel Scharpe DNF ( Platten)