Düren Merken -Ein Frühjahresklassiker-

Der harte Kern aus der Jedermannszene traf am vergangenen Sonntag in Düren aufeinander um bei widrigen Wetterbedingungen den härtesten der Harten zu ermitteln. Okay, den schnellsten.

Die Strecke flach, zu fahren waren 16 Runden à 2,5 km, das Wetter für Ende März immer noch nicht Radfahrerfreundlich. Zum Glück hatten wir nur Regen, starken Wind und Schlamm.

Nun gut, bei der Startaufstellung das übliche Gedrängel und einige bekannte Gesichter, die ein hartes Rennen vermuten ließen. Beim Startschuss wurde wie gewohnt losgesprintet, doch nach wenigen Metern ging es in die erste Kurve, scharf Rechts auf den teils matschigen Feldweg.Hier ging sofort das Positionieren im unruhigen Feld los, den wir bekamen eine starke frontale Brise ab.

In der zweiten Runde eine wichtige Attacke der erstmal nur Robert folgte. Gut harmonierend setzten sich das Duo vom Feld ab. Einige Zeit später konnten zwei weitere Fahrer aufschließen. Nun als funktionierendes Quartett lief es eigentlich ganz gut.


Das Ziel war greifbar nah, leider hatte Robert die Rechnung nicht mit den jungen motivierten Fahrern vom Team Strassacker gemacht. Die hatten einen großen Anteil an der Nachführarbeit und so konnte das Feld zwei Runden vor Ende aufschließen.

Nun hatte Robert eine weitere schwierige Aufgabe, am Ende aus dem Feld sprinten.

Nachdem die vorherige Flucht einige Körner gekostet hatte wusste Robert jetzt zwei Runden ein wenig Kräfte sparen. Den im Sprint sollte er auf Daniel Knyss vom Merkur Cycling Team treffen. Leider hatte Robert im Finale keinen Fahrer aus dem Team mehr zur Hilfe. Peter im Feld, Marc und Thomas in der zweiten Gruppe und Bastian leider gestürzt (nix passiert, also keine Brüche) konnte zu Ende fahren, hat sich aber aus dem Geschehen rausgehalten.

Sprint um den Sieg Robert gegen Daniel Knyss,
Sprint um den Sieg Robert gegen Daniel Knyss,

Letzte Runde, Fokus auf Sprint. Wie zu erwarten gegen Daniel Knyss. Robert musste sich knapp geschlagen geben und erzielte einen guten zweiten Platz.

Die Formkurve unserer Fahrer geht aufwärts, wir freuen uns auf kommende packende Duelle, aber hoffen wir mal auf ein bisschen Sonnenschein.


Bis bald

Thomas Karwath