Tour de Energie Göttingen (GCC)

Kurze Distanz

Heute stand das erste GCC Rennen der Saison für uns in Göttingen auf dem Programm. Fünf Fahrer des Teams haben die kurze Strecke (45 km) in Angriff genommen.

Nach dem fliegenden Start blieb das Feld noch eine Weile beisammen. An den ersten ansteigenden Passagen zog das Team Freistaat das Tempo weiter an und das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Zu diesem Zeitpunkt war ich leider ein bisschen zu weit hinten im Feld und verpasste die entscheidende Gruppe. Bis zum " Hohen Hagen " schaffte ich es wieder einige Fahrer einzuholen.

In der Abfahrt dann bildete sich eine neue Verfolgergruppe zur Spitze, in der Manuel und ich vertreten waren. Wir hielten das Tempo in der Gruppe entsprechend hoch, damit sich keine weiteren Fahrer absetzen konnten. Das klappte bis zur Zielgeraden und dann konnte Manuel mir den Sprint anziehen. Im Sprint wurde ich knapp Zweiter, was den 18. Gesamtrang für mich bedeutete. Kurz nach mir kamen die anderen von uns ins Ziel und wir belegten in der Teamwertung einen guten 5. Platz.


Bis zum nächsten Mal
Florian


Lange Distanz

Nach einem trockenen Start beginnt das Rennen erst einmal ziemlich gelassen. Leider erleben wir dann bereits nach wenigen Kilometern einen ziemlichen Massensturz, bei dem einige in die Leitplanken fliegen. Glücklicherweise war keiner von uns involviert. (Gute Besserung an alle Gestürzten)


Gleich am ersten Berg können sich Steffen und Marcel recht weit vorne halten. Ich fand mich dann in der Verfolgergruppe, welche sich nach dem Berg bildete, wieder. Kurze Zeit später und an einem erneuten Anstieg konnte sich Herbert aus Startblock B kommend an mir vorbei und weiter auf die Verfolgung der Sptize machen.


Dann begann die Regenschlacht mit nach und nach immer stärkerem Regen. Dieser ließ sich auf Grund der Außen- und Körpertemperatur zuerst noch recht gut aushalten.  Am hohen Hagen hieß es jedoch Zähne zusammen beißen und im mittlerweile strömenden Regen bergauf kämpfen. In der folgenden Abfahrt kamen extreme Böen und Platzregen hinzu. Zeitweise hatte ich die Befürchtung vom Rad gefegt zu werden.


Nach der Abfahrt konnte ich mich in einer Gruppe von 15 Fahrern gut halten und auch noch mal gut Tempo machen. Im Ziel angekommen gab es nur noch einen Gedanken: Schnell aus den klatschnassen Klamotten und was für ein hartes aber geiles Rennen war das den. Jetzt freue ich mich schon auf das nächste Rennen in Frankfurt.


Bis Bald
Peter

Das erste GCC Rennen “Tour de Energie” mit 100 km stand auf dem Plan. Das Warmfahren begann locker als Team mit Marcel, Herbert und Steffi und dann ab in den Startblock. Dort konnte ich mir gleich eine gute Ausganglage schaffen, weil ich in der 3. Reihe stand. Und los ging´s.

Die ersten 25 km das übliche Gedrängel. Dabei hatte ich durch dieses dauernde Bremsen früh das Gefühl meinen Reifen eckig gebremst zu haben. Als ich dann auch noch über den Acker musste war die Laune im Keller. In der erste richtigen Abfahrt kam es an der Spitze zum Sturz, welcher mich stark ausbremste und ein riesen Loch auf riss. Dieses konnte ich mit anderen wirklich starken Fahrern wieder zufahren. Das war jedoch schon sehr grenzwertig für mich. Als es dann mit Druck bergauf ging, musste ich leider abreißen lassen. Ein Blick nach hinten verriet, Marcel holte mich wieder ein und ich nahm sein Hinterrad dankend an.
Bis zum Hohen Hagen holten wir Fahrer ein und uns holten auch welche ein, dabei war auch Herbert. Es war klar, wenn wir mit dieser ca. 30 Mann starken Gruppe über den Berg kommen, werden die letzten 20 km schön schnell. Am Fuße des Berges deutet ich an, das ich wegen Wassermangel Krämpfe bekam. Marcel reichte mir gleich eine Flasche rüber womit ich gleich ein Gel zu mir nahm. Es war leider zu spät, ich kam gerade so über den Hohen Hagen und die Krämpfe wurden immer stärker. Mit dem Schild 20 km bis zum Ziel nahm ich mit dem letzten Schluck Wasser 2 Gelsticks und mit dem steigenden Zuckerschock wurde es schwierig mich los zu werden. Ha, von wegen uns abhängen! Marcel, Herbert und ich machten selber Druck, um die Gruppe ein bisschen kleiner werden zu lassen. Den Zielsprint schenkten wir uns bei Starkregen und um Platz 100 auch nicht wirklich nötig. Leider verlor ich durch die Nettozeit wertvolle Plätze. Aber im nachhinein gesund geblieben, nix kaputtgemacht bin ich mit dem Platz 129 erst mal zufrieden.

Glückwunsch an alle 1648 die das Ziel bei den schwierigen Straßenverhältnissen erreicht haben. Wir sehen uns in Frankfurt.

Gruß
Steffen

Ergebnisse

Kurze Distanz:

 

18. Florian Klee
23. Manuel Eckervogt
33. Bastian Dick
56. Alexander Kremer
77. Nico Hörnig

 

Team: 5. Platz


Lange Distanz:


44. Stefanie Schwaninger
115. Herbert Schwaninger
116. Marcel Hartmann
129. Steffen Berger
182. Ludger Schulte-Bocholt
303. Peter Mohr
704. Martin Garbe

Team: 26. Platz