2. Hochsauerlandchallenge

Am vergangenen Sonntag stand für mich mit der 2. HochsauerlandChallenge mein letztes Rennen der ersten Saisonhälfte auf dem Plan. Auf der 52 km Distanz starteten neben mir noch Martin und Stefanie und auf der 104 km Distanz Ludger und Herbert. Somit war das Team mit 5 Fahrern sehr gut vertreten.

Bildquelle: S. Garbe
Bildquelle: S. Garbe

Bei optimalen Wetterbedingungen fiel pünktlich um 11:00 Uhr der Start für die kurze Distanz über 52 km und 770 hm. Nach einer kurzen neutralisierten Phase durch die Innenstadt von Winterberg wurde das Rennen auf einer breiten Landstraße frei gegeben. Von nun an ging es erstmal für fast 10 km kontinuierlich bergab. In dieser ersten Rennphase wurde das Tempo nicht sonderlich hoch, sodass das Feld eng beisammen blieb. Martin, Stefanie und ich konnten uns dabei sehr weit vorne im Feld positionieren.

Bildquelle: S. Garbe
Bildquelle: S. Garbe

 

Als es dann in den ersten Anstieg ging, folgte die erste harte Attacke. Dadurch wurde das Feld gesprengt und es bildete sich eine 15 köpfige Spitzengruppe, in der ich mich so gerade halten konnte. Da das Tempo auf dem folgenden Flachstück wieder langsamer wurde, erholte ich mich und fühlte mich von km zu km immer besser. Somit konnte ich mich gut an der Führungsarbeit beteiligen.


Im weiteren Verlauf wurde jeder Anstieg mit hohem Tempo gefahren und so schrumpfte unsere Gruppe bis auf 9 Fahrer zusammen. In dieser Konstellation fuhren wir bis zum vorletzten Berg gemeinsam weiter.


An diesem ersten von zwei längeren Anstiegen attackierte der spätere Zweite ein paar Mal hintereinander. Nachdem ich die ersten Attacken gemeinsam mit Daniel Nähter vom Team DerFreistaat Soli Dachau parrieren konnte, setzte er sich nach einer weiteren Attacke etwas von der Gruppe ab. Kurz vor dem Ende des Anstiegs versuchte ein weiterer Fahrer zu dem Führenden aufzuschließen. Dies gelang ihm jedoch nicht und so fuhren die beiden für sich alleine.


In der letzten Abfahrt attackierte dann ein weiterer Fahrer und sorgte damit dafür, dass unsere Gruppe zerfiel. Ich konnte jedoch mit zwei weiteren Fahrern aufschließen und somit ging es zu Viert in den letzten langen Anstieg. Dort reduzierte sich unsere Gruppe relativ schnell auf 3 Fahrer.

Bildquelle: S. Garbe
Bildquelle: S. Garbe

Bei der Hälfte des Bergs konnten wir dann einen der beiden Ausreißer stellen. Jedoch attackierte dieser kurze Zeit später wieder. Ich versuchte ihm zu folgen, jedoch war die Lücke schon zu groß. Durch diese Tempoverschärfung musste wenig später auch Daniel abreißen lassen. Somit waren wir nur noch zu zweit in der Verfolgung. Durch das nun gleichmäßig hohe Tempo konnten wir den Abstand zu den nun zusammen fahrenden Führenden verringern, aber die Lücke nicht schließen. Auf den letzten Metern des Anstiegs erhöhte mein Begleiter nochmals das Tempo, dem ich jedoch ohne Probleme folgen konnte. Nun bewältigten wir noch ein paar flache Meter bevor wir in die leicht ansteigende Zielgerade einbogen.


Im Zielsprint musste ich mich dann letzendlich knapp meinem Begleiter geschlagen geben und wurde 4ter. Mit dem zweiten Platz von Stefanie bei den Frauen und Martins 20. Platz konnten wir noch als Team den ersten Platz erzielen.

Bildquelle: S. Garbe
Bildquelle: S. Garbe

Fazit: Es war ein super organisiertes Event mit einer super Strecke und optimalen Wetterbedingungen. Ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder kommen.

 

Bis zum nächsten Rennen

Alex

 

Weitere Platzierungen:

 

kurze Distanz:


2. Stefanie Schwaninger (2. AK)

4. Alexander Kremer (2. AK)

20. Martin Garbe

Sieg mit dem Team

 

lange Distanz:

 

12. Herbert Schwaninger

23. Ludger Schulte-Bocholt