Rundstreckenrennen in Wegberg

Sturz von Robert überschattet Sieg in Wegberg


Nach der Absage des Rennens auf der Nordschleife am Samstag, sollte sich die Anreise nach Wegberg am vergangenen Sonntag Morgen für einige Fahrer des Teams lohnen...


Ein ganz normaler Ablauf eines Renntages, fast:


06:20 Uhr

Der Wecker klingelt, also raus aus denn Federn. Mein Gedanke: es ist viel zu früh bleib liegen, aber der Ehrgeiz Rennen zu fahren hatte gesiegt. Also war ich wach. Und wie immer die übliche Prozedur vor dem Rennen: Renndress anziehen, etwas essen und Klamotten für denn Renntag checken.

06:50 UhrStart um Robert abzuholen
Bei Robert angekommen ging es weiter mit der üblichen Vorgehensweise. Räder sichern, restliches Material packen und los gehts.


07:20 Uhr Start nach Wegberg
Noch was müde, aber mit Vorfreude auf die gute Strecke.


08:15 Uhr Ankunft in Wegberg.
Auch hier das übliche Prozedere: Räder final checken, Radschuche an, Helm an, puhh noch etwas kühl war es, also Armlinge und Radhandschuhe an. Fast alles ready, nein. Yeah, unsere Einschreibung erledigte netterweise Johanna umd brachte uns die Startnummern. Also Startnummern ans Biehler-Trikot noch die Trinkflaschen mit Energy-Getränken von Sponser ans Rad, Tacho dran und dann konnte es losgehen.


8:40 Uhr

Da wir das erste Rennen an diesem Tag waren konnten wir uns auf der Rennstrecke, die bereits abgesperrt war, warmfahren. Unsere Fuji-Bikes liefen gut, meine Beine kamen auch so langsam in Schwung. Also noch ein paar lockere Intervalle und ab zum Start.

09:00 Uhr

Bastian Dick, Peter Mohr, Robert Gebauer, Peter Herter und Ich waren hoch motiviert. Startsignal und los gings. Wir versuchten von der ersten Runde an das Rennen zu kontrollieren. Ein Fahrer vom Team Drinkuth-Multipower, vom Team Hackmann und ein weiterer Fahrer versuchten ab und zu, mit ernst zu nehmenden Antritten, das Renngeschehen mit einem Ausreißversuch zu ändern. Unser Interesse lag hier eher auf dem Sprint. Soweit so gut. Vorletzte Runde hieß es für mich von vorne zu fahren und das Tempo hochzuhalten.

Unsere Sprinter Bastian und Robert konnten sich gut platzierten. Robert ging kurz vor der letzten Kurve in Führung und beschleunigte. In der letzten Kurve ließ Bastian an zweiter Position eine gute Lücke zu Robert aufgehen. Der Sieg war greifbar nah. Vielleicht sogar Platz eins und zwei. Doch dann der Krach eines Sturzes. Was war los war mein Gedanke? Robert rutschte am rechten Straßenrand entlang, er war schon im vollen Sprint. Er stürzte aus bisher unerklärlichen Gründen. Ok ärgerlich, aber trotzdem noch ein wenig konzentrieren. Den Sprint noch durchziehen. Bastian ließ ganz vorne nix anbrennen und holte den Sieg. Mit Peter Herters dritten Platz hatten wir das Doppelpodium. Peter Mohr, der sich mit mir sehr viel an der Führungsarbeit beteiligte, sicherte sich den guten fünften Platz. Für mich sprang noch der 10 Platz raus.


Das Ergebnis war also ok. Jetzt zügig ausrollen und schauen ob bei Robert alles ok ist. Auf der Ausrollrunde sind dann auf einmal Sirenen zu hören. Da muss doch mehr passiert sein. Bei Robert angekommen, mussten wir feststellen, dass er am Boden lag und schon selbst auf das Schlüsselbein deutete. Später im Wegberger Krankenhaus wurde der Bruch bestätigt.


Mittlerweile hat Robert die OP hinter sich und wurde mit ein paar Schrauben und einer Metallplatte wieder zusammengeflickt. Ob ihn das Mehrgewicht stören wird, hmm.

Die Saison ist leider für Robert, der momentan den Volksbank-Cyling-Cup anführt, gelaufen.


Wir hoffen auf eine schnelle Genesung.


Gruß

Thomas


Weitere Ergebnisse:


Sieg Bastian Dick

3. Peter Herter

5. Peter Mohr

10. Thomas Karwath

DNF Robert Gebauer