Wappen von Pulheim

Am letzten Sonntag stand das Rennen in Pulheim auf dem Programm. Dabei stellte das Team DKS mit 11 Startern das stärkste Team. Der Start war mit leichter Verspätung gegen 11.45 Uhr. Gefahren werden sollten 6 Runden à 6km mit einer 250m langen und ansteigenden Zielgeraden.

Quelle: HJ Dick
Quelle: HJ Dick

Hört sich erstmal nicht besonders schwer an….doch bereits in der 1.Runde auf der ersten langen Geraden war klar, dass der Wind einigen Einfluss in das Renngeschehen nehmen sollte. Aufgrund des Gegenwindes kam es zu einigen Windkanten. Bereits nach wenigen Kilometern war das Feld auf die Hälfte der Fahrer geschrumpft. Am Ende der ersten Runde sollte die erste 3-fach Prämie ausgefahren werden. Leider konnte sich niemand von uns unter den ersten Drei platzieren. Doch dies sollte sich noch ändernJ….Bereits in Runde 2 attackierten Herbert und Florian aus dem Feld heraus und fuhren gemeinsam an der Spitze. Sie konnten ihren Vorsprung bis kurz nach der 2. Prämienvergabe halten und wurden dann erst vom Feld wieder geschluckt. Die Prämie war ihnen jedoch sicher.

Quelle: S. Berger
Quelle: S. Berger

Anfang Runde 3 nahm ich mir das gleiche vor. Im Sprint habe ich sowieso keine Chance dachte ich mir – dann attackiere ich einfach und schaue mal was passiert. Gesagt, getan. Ich attackierte aus dem Feld heraus, blickte mich nach ca 200m um und sah, dass jemand zu mir aufschloss. Es war Michael Koslowski vom Team Rotz Racing. Das Feld lag weiter zurück. In den folgenden Kilometern wechselten wir uns in der Führungsarbeit gut ab und es kam zum 3. Prämiensprint, den ich nur knapp verlor. Viel wichtiger war jedoch, dass wir immer noch nicht eingeholt wurden. Unsere Flucht hielt an. Den Vorsprung von ca. 20 Sekunden versuchten wir zu halten. Dies gelang uns auch ganz gut. Zu zweit abwechselnd im Wind zu fahren war allerdings extrem hart. Ich quälte mich bis Ende der 5. Runde ehe ein weiterer Fahrer zu uns aufschloss.

Quelle: HJ Dick
Quelle: HJ Dick

Ich dachte mir – Verdammt, das war’s, doch glücklicherweise war es Basti, der zu uns im Solo aufschloss, nachdem ihm Florian und Alex auf der langen Geraden aus dem Feld gefahren hatten. Ab diesem Moment war klar, dass der Sieg nur über das Team DKS gehen sollte.



In den letzten Kilometern harmonierten wir gut zusammen und es war klar, dass das Feld keine Chance mehr hatte uns einzuholen. Auf den letzten 1,5km vor dem Ziel war ich an der Spitze und versuchte nochmals das Tempo möglichst hoch zu halten. Nach der letzten Linkskurve gab es nur noch die 250m lange ansteigende Zielgerade. Ich forcierte nochmals das Tempo, als nach kurzer Zeit Basti aus dem Windschatten heraus den Sprint anzog und sich den Sieg holte. Ich fuhr als dritter über die Linie und komplettierte das Podium. Platz 1 und 3!! Ein tolles Ergebnis. Danke an das Team, das im Feld das Tempo kontrollierte und weitere Ausreisversuche verhinderte.


Sportliche Grüße

Marcel