Rund um Merken

Am Sonntag, den 3.4.2016 stand das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung beim Jedermannrennen des RRC Düren-Merken am Start. Für das Team auf die Strecke – 16 Runden à 2,5 km – gingen Thomas, Thorsten, Cuma, Marc, Florian und ich (Michael). In Abwesenheit der etatmäßigen Kapitäne Bastian und Robert, die auch die sprintbesten Fahrer im Team sind bestand die taktische Marschrute darin, trotz des tellerflachen Kurses in einer Ausreißergruppe vertreten zu sein.

 


Das Team zeigte sich in der Anfangsphase hellwach und war vor allem mit Marc, Thomas. Florian und mir immer unter den ersten 20 Fahrern vertreten. Wegen des doch recht hohen Tempos auf dem flachen Gelände konnte sich keine Gruppe entscheidend absetzen. Einen Soloangriff zu Rennbeginn eines einzelnen Fahrers des Sebamed-Teams ließ das Feld geschlossen gewähren und hielt ihn auf Sichtweite ca. 100 m vor dem Feld „verhungern“. Nach der Hälfte bei noch 8 zu fahrenden Runden wurde der Ausreißer gestellt und es fortan etwas unruhiger im Feld. Dabei zeigte sich immer wieder Florian bärenstark, der immer ganz vorne Ausreißversuche im Keim zu ersticken vermochte bzw. keine Gruppe ohne DKS-Vertretung ziehen lassen wollte.

 


Bei noch 4 zu fahrenden Runden blies dann Rocco Schulz vom Rotz-Racing Team zur letztendlich entscheidenden Attacke und es konnten nur 4 weitere Fahrer folgen, darunter auch ich. Auf den letzten 10 km arbeiteten die Spitzenreiter gut zusammen und konnten das Feld auf Distanz halten. Eingangs der letzten Kurve war ich noch in aussichtsreicher Position, bog ich doch als dritter der Führungsgruppe auf die Zielgerade ein. Im Schlusssprint verließen mich dann leider etwas die Kräfte und musste auf den letzten 20 Metern auch noch einem Verfolger, der sich aus dem Feld gelöst hatte passieren lassen. So bleib leider etwas enttäuschend für mich der 6. Platz für das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung übrig. Das Rennen gewann Rocco Schulz (Rotz-Racing) vor Lennart Böhm (Team Strassacker) und Oliver Frings (Multisport Team Wein).

 


Dennoch kann das Team auf diese Leistung aufbauen, bedenkt man die Abwesenheit der etatmäßigen Kapitäne, die wahrscheinlich in dieser Ausgangsposition noch aufs Podium gesprintet wären. Das Tagesziel, mit einer Ausreißergruppe das Feld auf Distanz zu halten und mit dieser um den Sieg zu sprinten ging auf. Leider blieb dem Team das i-Pünktchen in Form des Podestplatzes verwehrt.

 

Unserer Platzierungen in Merken:

 

6. Michael Schmidt

13. Florian Rumpel

16. Marc Odenkirchen

XX. Cuma Gerger

XX. Thorsten Knierim

XX. Thomas Karwath