Rennbericht Wegberg

- Ungefährdeter Sieg in Wegberg -
Rennbericht von Alexander Buchwald


Teamchef und Sprintkapitän bei den Hobby-Rennen, Robert Gebauer, konnte am vergangenen Wochenende einen souveränen Sieg beim Rennen in Wegberg feiern.

 

Das Rennen, das alljährlich auf einem verhältnismäßig langen (2,2 km) Rundkurs stattfindet, war trotz der frühen Uhrzeit und des Wetterberichtes gut besetzt, wobei alle Starter mit bestem Wetter belohnt wurden.

Nach dem Start gelang es unserem Team zunächst das Feld zu sortieren und kontrollieren. Nach dem ersten Renndrittel stand der erste und einzige Prämiensprint des Rennens an, wobei ich mich auf der Gegengeraden leider zu weit habe nach hinten drängen lassen. So musste ich mich nach vorne mit ein paar Antritten "durchwurschteln" und kam dann auf der Zielgeraden tatsächlich noch auf die Höhe des späteren Siegers, Robert, und dem Zweit-platzierten, Stephan Wolff, den beiden stärksten Sprintern im Feld. Robert versuchte dabei als Teamplayer, mir die Prämie zu überlassen, und fuhr nur exakt so schnell, dass er Stephan noch gerade so hinter sich halten konnte. Da bei mir die Kraft nicht mehr reichte, um vorbeizusprinten, sicherte sich Robert auf diese Weise auch den Prämiensprint.

 

Danach schaffte es tatsächlich ein Fahrer sich gen Rennmitte alleine vom Feld abzusetzen. Dank einer geschlossenen Teamleistung, v.a. von Thomas Karwarth, Florian Rumpel und Peter Mohr, konnte er aber drei Runden vor Schluss wieder gestellt werden.

 

Den letzten Versuch einer Attacke konnte ich dann am Ende der vorletzten Runde neutralisieren, woraufhin Florian Rumpel die Führung übernahm, das Feld im Alleingang in die Länge zog und Roberts Sprint ideal einleitete.  


Ich selber habe mich dabei von Roberts Hinterrad durch den späteren Drittplatzierten verdrängen lassen, wobei ich genau dies vermeiden wollte, da der Fahrer durch die Kurven immer eine Lücke hat entstehen lassen. Aus diesem Grund mussten wir auch hier zunächst einmal die Lücke zu den ersten vier Fahrern zufahren, was meinen eigenen Sprint mehr oder minder verhindert hat, und ich daher nur als 5. die Ziellinie überqueren konnte. Allerdings hatte ich so ideale Sicht auf Florians perfekte Vorbereitung und Roberts souveränen Sprintsieg.

Anm.: Andreas ganz links hatte vorher mehrere allergische Niesattacken, was seine leicht verspannte Körperhaltung erklärt...