Bericht  zum Großen Preis der Kreissparkasse Heinsberg

Im sehr gut besetzten Jedermannrennen im Rahmen des Großen Preises der Kreissparkasse Heinsberg konnte unser Team- und Sprintkapitän Robert Gebauer am vergangenen Sonntag nach einem harten und umkämpften Rennen dank guter Teamarbeit den dritten Platz einfahren. 

Das Rennen war geprägt von Ausreißver- suchen und Tempowechseln, was es sehr schwer für uns machte, das Rennen zu kontrollieren. Wie wir uns dabei geschlagen haben, könnt ihr im Folgenden im Detail nachlesen.

Am Start des Jedermannrennens stand eine bunte Mischung aus Hobby und C-Lizenz-Fahrern, welche ein in Quantität und Qualität gut besetztes Starterfeld ergab. Wir selber standen dabei mit sechs Fahrern am Start. 
Zunächst ging es für mich darum, mich die ersten Runden über nach vorne zu arbeiten, nachdem ich aus letzter Reihe gestartet war. Dies gelang mir auch ganz gut, wobei sich meine Kollegen Thorsten, Michael und Robert bereits vorne eingereiht hatten und das Feld kontrollierten. So hielten wir das Feld zunächst bis zum ersten Prämiensprint zusammen.

Im Anschluss daran setzte sich jedoch ein Fahrer aus dem Feld ab. Michael versuchte ihm daraufhin ein paar Runden später im Alleingang nachzusetzen, wobei er Runde für Runde näher an den Führenden heran kam. Hinten wiederum bremsten Robert und ich die Fahrt des Feldes, um unseren Kollegen zu unterstützen. Dabei parierten wir noch die ein oder andere Attacke und hielten ihm so den Rücken frei.

Jedoch schaffte Michael den Anschluss nicht ganz und wurde in der Folge vom Feld wieder eingeholt, woraufhin ich mich an die Spitze setzte, um den Ausreißer doch noch zu stellen. Bald darauf gesellte sich Michael nach kurzer Erholungsphase zu mir und wir harmonierten gut in der Nachführarbeit mit einem Fahrer von Strassacker. Allerdings konnten wir den Führenden nicht mehr stellen und so bereiteten wir den Sprint um Platz zwei vor. 

Unglücklicherweise begann es kurz vor Ende des Rennens in Strömen zu regnen, was den im Trockenen sehr abwechslungsreichen Kurs mit den zahlreichen unterschiedlichen Kurvenradien deutlich gefährlicher und gleichzeitig ein gleichmäßig hohes Tempo unmöglich machte. In der vorletzten Runde jedoch setzten sich nochmals zwei Fahrer aus dem Feld ab, wobei ich mich daraufhin vor Robert gespannt habe, um die beiden wieder einzuholen, nachdem Michael seine letzten Körner augebraucht hatte. Dabei konnte ich die Lücke fast komplett zufahren. Allerdings wollten meine Beine nach der vielen Führungsarbeit keinen Extraschub vor der Zielgeraden mehr geben, woraufhin Robert seinen Sprint schon vor der Zielkurve eröffnen musste und dabei "nur" noch einen der beiden Ausreißer übersprinten konnte.

Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht, mit den Kollegen Rennen zu fahren und dabei haben wir meiner Meinung nach auch eine schöne Teamleistung gezeigt, die leider nicht zum optimalen Ergebnis gereicht hat. Dafür haben wir aber den Rennverlauf stark mitgestaltet und unser Team, wie ich denke, gut repräsentiert.

Sportliche Grüße,
Alexander B.

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