Rund um den Elm

Am vergangenen Wochenende standen mit Matthias Berner und Georg Schmidt, unserem Transalp-Bezwinger, zwei DKS-Fahrer am Start des Jedermannrennens "Rund um den Elm" in der Nähe von Braunschweig am Start. Das Rennen beinhaltete einige Höhenmeter, was Georg nach der Transalp wahrscheinlich kaum gemerkt haben wird.
Dieses Mal berichtet uns Matthias über seine Eindrücke vom Rennen.

Am vergangen Sonntag nahm ich zusammen mit meinem Teamkollegen Georg Schmidt am Radrennen „Rund um den Elm“ teil. Für mich besonders angenehm: Es ist direkt vor meiner Haustür und ich konnte bei bestem Wetter direkt mit dem Rad zum Start fahren.

Vergleichbar ist das Rennen mit der 68km Runde von Rund um Köln mit selber Länge, jedoch 700 statt 500 Höhenmetern. Um 9.00 war Start und über 180 Teilnehmer machten sich auf den Weg, darunter einige Landesmeister aus Niedersachsen z.B. im Einzel- und Bergzeitfahren.

Nach wenigen Kilometern setzten sich drei Fahrer etwas vom Feld ab, blieben aber immer in Sichtweite. Bei Kilometer 10 begann der 1. Anstieg ca. 6km lang mit ungefähr 3 -4% Steigung im Schnitt. Dies reduzierte das Hauptfeld auf ca.70 Fahrer.

Anschließend ging es mit mehreren kurzen Gegenanstiegen wieder Bergab.Die Ausreißer wurden eingeholt und in einer großen Runde fuhr man nun aus dem Elm heraus, um nach 34 Km den berühmten Amplebener Berg zu erklimmen und diesmal von Süden her auf das Ende des ersten Anstieges zu stoßen. 1,6 Km mit gleichbleibender 9% Steigung warteten nun jedoch erst mal auf uns. Ich konzentrierte mich auf meinen eigenen Rhythmus und versuchte, die von mir angepeilten 350W bis zur Bergwertung durchzuhalten.Langsam zog sich das Feld auseinander. Ich befand mich in der Mitte, Georg irgendwann nicht ganz hundert Meter vor mir. Einzelne Fahrer, die überzogen hatten, holte ich ein, auch Georg kam wieder näher. 200 m vor der Bergwertung erhöhte ich die Leistung auf über 400W und hoffte, die Drei-Mann-Gruppe mit Georg noch zu erwischen. Mit Erfolg. Nach kurzem Luft holen ging es nun zu viert wieder wellig bergab. 300 m vor uns fuhr eine 6-Mann-Gruppe, die wir mit vereinten Kräften 5km später eingeholt haben. Zwei weitere Einzelfahrer konnten wir noch einsammeln und das war es. Von der Spitze des Feldes war nichts mehr zu sehen. Unsere Gruppe funktionierte recht gut, zwar versuchten zwei „Wilde“ ständig irgendwelche Ausreißversuche, die sich jedoch von allein tot liefen. 500 m vorm Ziel wurde  der Sprint eingeleitet, den ich als 3. der Gruppe beendete.

Ein 23. Platz Gesamt und den 3. Platz in meiner AK waren ein für mich klasse Ergebnis.Georg fuhr auf den 29. Platz (5.AK). Leider gab es Probleme bei der Siegerehrung und ich wurde zwischenzeitlich auf den 4.Platz versetzt. Fälschlicherweise hat sich durch einen unberechtigten Einspruch ein anderer Fahrer, der mit den Altersklassenregelungen nicht zurecht kam, aufs Podium stellen lassen. So kann ich nun leider keine Fotos von der Ehrung liefern. Im Nachhinein wurde das Ergebnis wieder korrigiert und als Trostpflaster gab es einen freien Startplatz für das nächste Jahr.

 

 

 Ende Gut,alles Gut