Rennbericht Hamburg Cyclassics - 155 km

Am Sonntag den 21.08.2016 fanden in Hamburg die 21. Cyclassics statt. Wie immer wurden für die Jedermänner drei Distanzen angeboten.

 

Ich, Georg Schmidt, stand fürs Team über die lange Distanz (155 km) am Start. Leider war ich der einzige Starter des Teams auf der langen Strecke, aber auf der mittleren Distanz waren noch andere Vertreter des Teams unterwegs. Der Start erfolgte bei bestem Radsportwetter um 8:10 Uhr.

Sofort nach dem Startschuss wurde wie üblich die wilde Hatz eröffnet und es dauerte nicht lange bis es die ersten schweren Stürze gab. Leider wurde ich dadurch zurückgeworfen und so dauerte es einige Minuten bis ich den Anschluss an die Spitze wieder hergestellt hatte.

 

So ca. an Position 50 ist ein guter Platz aus meiner Sicht im Feld bei den Cyclassics. Dort hielt ich mich auch während des gesamten Rennens auf. Insgesamt war das Rennen, auch durch den teilweise starken Wind, sehr unruhig und hektisch. Wirkliche Fluchtversuche gab es keine und so kam es wie in Hamburg üblich zu dem erwartet harten Finale. Da ich durch Teilnahmen aus den Vorjahren wusste wo man in der Schlussphase wachsam sein muss, begann ich rechtzeitig mich zu positionieren.So lief es für mich fantastisch und ich kam so ca. an Position 15 liegend ins rasend schnelle Finale.

 

Leider flog aber ca. 1 km vor dem Ziel ein Fahrer unmittelbar vor mir aus den Pedalen. Es gab einen lauten Knall, viele Fahrer mussten ausweichen, um Stürze zu vermeiden.

So ging es auch mir und ich kam leider dadurch praktisch zum stehen.

 

Die evtl. mögliche Topplatzierung war so natürlich nicht mehr möglich. Trotzdem versuchte ich noch einmal maximal zu beschleunigen und konnte auch noch viele Fahrer auf dem letzten Kilometer abfangen.

 

So wurde es noch ein ordentlicher 39. Gesamtrang und ein 13. Platz in der AK. Nach der kurzen Enttäuschung über dieses Missgeschick, freute ich mich sehr im Ziel meine Familie zu sehen und unversehrt zu sein.

 

Am nächsten Wochenende steht ja schließlich die nächste Herausforderung mit dem Ötztaler Radmarathon auf dem Programm, dort wird das Finale, zumindest für mich, deutlich ruhiger.