Rennbericht zum Sieg in Pulheim

Bastian Dick konnte am vergangenen Sonntag beim Jedermannrennen in Pulheim seinen Vorjahreserfolg nach einem Stück harter Arbeit wiederholen und damit einen weiteren hochwertigen Saisonsieg für ihn und das Team DKS einfahren.
Bei starkem Wind und damit verbundenen zahlreichen Windkanten wurde das Feld Runde für Runde weiter dezimiert, wobei viele starke Fahrer das Tempo in der für WIndkanten typischen Einerreihe nicht mehr mitgehen konnten.

Dieses Mal berichtet Andreas Kliem von seinen Renneindrücken:

Am Sonntag ging es für Florian, Thomas, Alex K., Robert, Bastian, Michael, Marc und mich auf die 6km lange Runde nach Pulheim. Nicht nur wir waren mit unseren Topsprintern Robert und Bastian und zwei unserer besten Ausreißer - Florian und Michael - stark besetzt; Spich ging mit den zuletzt bärenstarken ehemaligen A-Klasse Fahrern Erik Fischer und Mike Vomfell an den Start, Rotz Racing war mit Michael Koslowski und Rocco Schulz vertreten. Dazu waren auch einige Lizenzfahrer und Top-Jedermannteams aus dem GCC wie Merkur-Druck und Strassacker beim Jedermannrennen auf der Strecke.

 

So ging ein Feld, das noch stärker besetzt war, als bei den bislang sehr gut besetzten Rennen in Nettetal und Spich auf die 6 Runden kurze Reise. Von Anfang an war das Tempo auf dem windigen Kurs sehr hoch. In der ersten Runde blieb das Feld noch ganz gut zusammen.

Am Anfang der zweiten Runde gab es fast einen Sturz, der das Feld auseinander zog. Marc und Thomas konnten schon jetzt dem Feld nicht mehr folgen und für mich begann das Leiden.

In der zweiten Runde war ich in erster Linie damit beschäftigt, ohne Ende Lücken zuzufahren. Ständig gab es an den kurzen Wellen Attacken und man musste sehr viel in Einerreihe bei zum Teil brutalem Seitenwind fahren. Daran änderte sich im gesamten Rennverlauf nichts. Nach 4 Runden kam dann für mich eine Attacke zu viel und ich musste die Segel streichen - ich habe mich gefühlt halb tot erstmal in den Acker gelegt.

 

Alex, Flo und Michael attackierten fröhlich weiter und konterten gegnerische Attacken. Nachdem unser Teamchef und mehrfacher Pulheim-Sieger Robert, der sich für Bastian aufgeopfert hat, eine Attacke konterte, konnte selbst ein starker Fahrer (wenn er auch nicht in absoluter Topform ist) wie er dem Feld nicht mehr folgen.

 

Beim Zielsprint war die Sache dann aber recht souverän. Bastian ließ der Konkurrenz keine Chance und gewann souverän mit mehreren Radlängen Vorsprung vor Erik Fischer.