Rennbericht Münsterlandgiro 110 km

Am vergangenen Wochenende konnte unser Team beim Saisonabschlussrennen des GCC, dem Münsterlandgiro erfolgreich auftreten.
Auf der 110km Distanz konnten wir zwei Fahrer in der Spitzengruppe mit 19 Fahrern etablieren, wobei Teamkapitän Robert Gebauer das Podium dank der selbstlosen Vorarbeit von Florian Rumpel (10.) mit dem vierten Platz nur ganz knapp verpasste. Im Sprint des 80 Fahrer umfassenden Hauptfeldes konnte sich Alexander Buchwald mit einem etwas zu früh eröffneten Sprint den insgesamt 25. Platz (6. des Hauptfeldes), Georg Schmidt den 32. Platz und Peter Böckelmann den insgesamt 34. Platz einfahren, was uns den dritten Gesamtplatz in der Teamwertung bescherte.  Nils-Eric Wolff, der zwischenzeitlich zur Spitzengruppe gehörte und leider am zweiten Anstieg nach getaner Arbeit aus der ersten Gruppe zurückfiel, rollte auf dem 86., Christian Kremer nach viel harter Arbeit unterwegs auf dem 95. Platz ins Ziel.

Der Bericht stammt dieses Mal aus der Feder von Georg Schmidt:

Am 03.Oktober gibt es mittlerweile schon traditionell das GCC Finale in Münster.Wie immer wurden wieder 3 verschiedene Strecken angeboten und mein Bericht soll kurz das Renngeschehen der mittleren Distanz wieder geben.

Normalerweise starte ich sonst immer über die Langdistanz, aber durch einen widrigen Umstand stand ich am Montag über die 110 km am Start, war dort also praktisch Gastfahrer und brauchte nach dem Start eine gewisse Zeit um mich an die doch etwas unterschiedliche Fahrweise der Teams zu gewöhnen.

Das Rennen wurde sehr schnell eröffnet und die meisten Fahrer wussten, dass eine Vorentscheidung bereits zwischen km 14 bis 20 fallen könnte. Dort gab es nämlich 2 wichtige Schlüsselstellen bei denen man gut positioniert sein musste. Dies gelang auch einigen Fahrern aus unserem Team recht gut und so hatte ich eigentlich keine Bedenken für den weiteren Verlauf.

Leider schafften es aber dann doch nur 3 DKSler in die Spitzengruppe die sich bei km 20 erfolgreich absetzen konnte. Leider flog auch der dritte Mann am nächsten Anstieg aus der Gruppe heraus. Trotzdem setzten wir vom restlichen Team auf unsere Fahrer (Robert und Florian) in der Spitzengruppe und beteiligten uns nicht an der Nachführarbeit.

Der weitere Rennverlauf war für uns recht unspektakulär. Mit mehreren Fahrern hielten wir uns recht entspannt in der ersten Verfolgergruppe auf. Als sicher war die Spitzengruppe würde durchkommen und es langsam Richtung Münster ging zeigten wir auch vorne wieder mehr Präsenz und konnten uns im Finale gut platzieren.

Das wichtigste aber war vorne hielten Florian und Robert super mit und konnten sich im Finale toll platzieren. Florian der Robert prima unterstützte schaffte es auf den 10. Platz (5. AK) und Robert sogar auf den 4. Gesamtrang (2. AK).


Dadurch, dass einige Fahrer in der Verfolgergruppe noch gute Plätze im Finale herausfuhren reichte es für die Mannschaft noch zum 3. Platz. Also 2 tolle Podestplätze auf der mittleren Distanz können sich doch durchaus sehen lassen.



Viele Grüße und allen noch einen sonnigen Herbst,

Georg