7. Rügen Challenge

Am vergangenen Sontag stand ich bei der 7. Rügen Challenge am Start.Vom Veranstalter wurde eine 54 km lange und eine 107 km lange Strecke angeboten.Angereist war ich bereits am Donnerstag, um auf der schönen Insel Rügen gemeinsam mit meiner Familie ein paarerholsame Tage zu verbringen.
Das Wetter war deutlich besser als die Prognose und auch am Renntag war uns der Wettergott hold und verschonte uns zumindestmit Regen. Windig war es natürlich und Temperaturen um die 8 Grad, mit trübem Wetter machten den Startern unmissverständlich klar,die Saison für Straßenrennen in Mitteleuropa ist vorbei.So stand ich aber trotzdem motiviert um 11:00 Uhr am Start der 107 km Strecke.

 

Wie gewohnt ging es kurz neutralisiert aus dem schönen Sellin heraus und nach ca. 1 km erfolgte der scharfe Start. Von Beginn an wurde sehr schnell gefahren und es gab bereits nach wenigen Minuten die ersten Attacken. Ich war taktisch gut platziert undwusste wo die Teams z.B. Bürstner, Merkur und andere versuchen würden das Feld auseinander zu fahren.Der knapp einen km lange Pflasterabschnitt mit danach folgenden Wellen und engen Straßen ist wie gemacht für eine Selektion.Mir gelang es prima mich vorne zu platzieren und ich kam super über den `Pavee` Abschnitt und konnte auch die folgenden Tempoverschärfungenalle parieren. Geschafft erst einmal war ich in der ca. 20 köpfigen Spitzengruppe.Leider folgte nach einigen weiteren harten km eine Windkante und ich war kurz unaufmerksam und wohl bereits auch etwas müde.

 

So verlor ich leider kurz den Anschluss und versuchte verzweifelt den Kontakt wieder herzustellen.Ich bekam recht schnell Gesellschaft von drei weiteren Fahrern, aber auch zu viert schafften wir den Anschluss nicht mehr.So bildeten wir die erste Verfolgergruppe und mussten die restlichen ca. 60 km alleine fahren.Ein paar wenige Fahrer aus der Spitzengruppe konnten wir noch einsammeln, aber mehr gelang uns trotz harter Arbeit nicht.

 

So ging das Rennen für mich recht unspektakulär zu Ende, obwohl die Zielankunft in Sellin sehr anspruchsvoll ist.Es geht knapp einen km leicht bergauf, zum großen Teil auf Kopfsteinpflaster.

 

Am Ende war leider nicht mehr als ein enttäuschender 23. Platz gesamt und ein 10. Platz in der AK drin.

 

Fazit am Ende der Saison taktisch alles richtig gemacht, aber im entscheidenden Moment nicht mehr genug Kraft.

 

Für alle interessierten, Rügen ist eine Reise wert, Start- und Zielort Sellin ist super gewählt und sehr schön. Das Rennen ist toll organisiert, man fährt auf gesperrten Straßen und trotzdem ist es noch ein bisschen familiär.Der Termin fürs nächste Jahr steht bereits fest.

 

So nun wünsche ich allen eine erholsame Winterpause.

Ergebnisse:

 

107km:

23. Georg Schmidt

 

54 km:

22. Nico Hörnig

52. Stev Neßler