Rennbericht Düren-Merken

Hier gibt es den Bericht zum Rennen in Düren-Merken aus Sicht unseres Fahrers Michael:

 

Am Sonntag, den 2. April 2017 stand das Jedermann-Rennen des RRC Düren-Merken auf unserem Rennkalender.  Für das Team starteten Robert, Alex B., Florian, Bastian, Jaroslaw, Daniel, Dino, Cuma, Thomas, Alex K. und ich (Michael). Die sehr guten  äußerlichen Bedingungen mit viel Sonnenschein um die 17 °C und nur leichtem Wind lockten viele Rennfahrer an und auch die sportliche Qualität war als recht hoch anzusehen, da durch den Passus des „Jedermannrennen“ auch C-Lizenz Fahrer startberechtigt waren. Einige nutzen diese Gelegenheit zum „Warmfahren“ für das darauffolgende Lizenzrennen. 

Dementsprechend hoch war auch von Beginn an das Tempo im Feld, das nur sehr schwer Ausreißversuche ermöglichte. Für unsere Teamtaktik eigentlich nicht so schlecht, hatten wir doch unsere beiden Sprintmeister und Kapitäne Robert und Bastian mit an Bord. Für sie galt es das Feld zusammenzuhalten und eine Sprintankunft zu ermöglichen. Dies machten aber aufgrund des hohen Renntempos (Ø = 41,7 km/h) mehr oder weniger automatisch die sportlich sehr starke Konkurrenz, so dass sich neben unseren Kapitänen nur Alex K. und ich im Feld behaupten konnten. Ein Ausreißversuch zu Beginn des Rennen durch das Merkur Cycling-Team konnte ich nachgehen, zog aber das verbliebene Feld hinter mir her. Das 16 Runden á 2,5 km lange Rennen entwickelte sich zu einem Ausscheidungsfahren, in dem ca. 20 Fahrer bis zum Schluss im Feld zusammenblieben. Wegen des hohen Tempos stellte sich auch der eigentlich recht schwache Wind als Selektionskriterium heraus, denn auf der Gegenseite zur Start-Ziel-Geraden wurden immer wieder gefährliche Windkantensituationen initiiert. Ich konnte mich aber durch Positionskämpfe immer recht weit vorne aufhalten und in der letzten Runde nochmal versuchen, die Geschwindigkeit von vorne fahrend zu erhöhen. Wegen des kräftezehrenden Rennens gelang mir das nur bedingt und Robert und Basti mussten im Zielsprint leider mit noch mehr Kontrahenten vorlieb nehmen als geplant. 

Schlussendlich reichte es daher für Bastian zum sechsten Platz, es gewann D. Knyss vom Merkur Cycling-Team vor H. Zimmermann (Team Hybautec) und S. Schruff (Zugvogel Aachen). Für mich langte es noch zu einem 15. Platz. Wegen der sehr unübersichtlichen Zieleinfahrt (die Spitzengruppe überrundete im Zielsprint eine abgehängte Gruppe) ging die Zieleinfahrt von Robert offensichtlich der Rennjury verloren, da er nicht im Ergebnisprotokoll auftaucht aber aus meiner Sicht so um den 10. Platz die Linie überquerte.