Preis der RSG Buchenau

Unser Spezialist für Ausreißversuche und Anstiege Manuel hat einen sehr informativen Bericht zum Rennen in Breidenbach geschrieben, diesen könnt ihr hier lesen:

 

Heute möchte ich euch kurz den Ablauf des „Preis der RSG Buchenau“ schildern, welcher am Sonntag im hessischen Breidenbach ausgetragen wurde.

 

Das Rennen wurde auf einem fünfzehn mal zu befahrenen Rundkurs von 2km länge ausgetragen welcher sich in einen eher flachen Teil, eine technisch anspruchsvolle Abfahrt und einen immer steiler werdenden Anstieg gliedern lässt.

 

 

Bei perfektem Radfahrwetter war der Andrang groß und auch qualitativ war das Rennen mit z.B. Tom Walther (merkur-druck), Til Baltes (Drinkuth), Andyi Trachuk (Sebamed) einer großen Gruppe des Team Rheinhessen, sowie den „üblichen Verdächtigen“ für Rundstreckenrennen, Erik Fischer (Blitz Spich) und Rocco Schulz (Rotz Racing) stark besetzt. Aus unserem Team war neben mir noch „local hero“ Martin am Sart.

 

In der wie üblich sehr schnellen Anfangsphase verlor ich in der Abfahrt leider immer zahlreiche Positionen und musste so im Anstieg immer wieder Lücken schließen, welche andere Fahrer aufreißen ließen. Meine Beine fühlten sich jedoch von Anfang an vor allem bergauf sehr gut an.

 

Nach einigen Runden hatte sich eine 11köpfige Spitzengruppe formiert und das Rennen beruhigte sich etwas.

 

Etwa zur Hälfte des Rennens sprengten erneute Tempoverschärfungen von Sebamed, Rheinhessen und merkur-druck die Gruppe. Da ich inzwischen aber besser mit der Abfahrt zurecht kam und mich am Anstieg weiter stark fühlte konnte ich folgen. Es bildete sich eine Kopfgruppe von sieben Mann,  die dann auch bis zum Schlussspurt zusammen blieb.

 

Im Wissen um meine nicht existenten Sprintfähigkeiten versuchte ich in der vorletzten Runde, mich am Anstieg zu lösen. Es gelang mir die Gruppe ordentlich in die Länge zu ziehen und auch die ein oder andere Lücke entstehen zu lassen, doch da mir auf der Kuppe etwas die Luft ausging und niemand anders einen Konter setzen konnte oder wollte, kam es dann doch zum Sprint.

 

Im finalen Aufstieg verpasste ich leider die Gelegenheit anzustreten, als sich im flacheren unteren Teil alle anguckten. Den Antritten meiner Kontrahenten hatte ich dann erwartungsgemäß nichts entgegenzusetzen und wurde siebter. Angesichts der Konkurrenz kein schlechtes Ergebnis und meine Form ist mit Blick auf Göttingen auf einem sehr guten Weg.

 

Martin fuhr von Beginn an sein Tempo und wurde am Ende 29ter

 

Viele Grüße,

 

 

Manuel