Warendorfer Karree

Alle unsere drei Fahrer konnten mit der Spitzengruppe das Ziel erreichen und den Rennverlauf mitgestalten.

Dazu hat Michael wie gewohnt einen sehr schönen Bericht geschrieben, den ihr hier lesen könnt:

Am Samstag, den 6. Mai stand das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung mit drei Fahrern im münsterländischen Warendorf beim erstmals ausgetragenen Warendorfer Karree am Start.

Die Radsportabteilung  der örtlichen Sportunion lud im gepflegten Ambiente der Sportschule der Bundeswehr zu einem sportlich attraktiven Renntag, bei dem auch lizenzlose Sportler im Hobbyrennen ihren Sieger ausfechten konnten. Für das Team DKS starteten Robert, Alex B. und Michael (ich).

Das Rennen war ein klassisches Rundstreckenrennen auf einem 1,4 km Kurs, bei dem es auf einem Rechteck mit vier 90°-Kurven 25 Runden zu absolvieren (= 35 km) galt. Der Kurs war tellerflach, einzige Herausforderung war ein ca. 200 m langes Stück Kopfsteinpflaster auf der Gegengeraden. Die trockenen äußeren Bedingungen mit viel Sonnenschein und nur mäßigen Wind ließen ein schnelles Rennen versprechen. Und so kam es auch. Vom Start an wurde ein schnelles Tempo an den Tag gelegt und es gingen immer wieder Ausreißversuche weg, die aber alle vereitelt werden konnten. Maßgeblich trugen dazu Alex und ich bei, um unseren Sprintkapitän Robert den Sieg im Schlusssprint zu ermöglichen. Vereinzelt wurden wir von der Moskovskaya Cycling Crew und dem Team Zweirad Hackmann unterstützt. Letzteres initiierte mit ihren drei Fahrern jedoch immer selbst wieder Attacken und zwang so ihre Gegner zu ungemütlicher Arbeit. 

Eine Attacke zu Rennmitte auf dem Pflasterabschnitt von den „Hackmännern“ war erfolgreich, auch weil Alex und ich nicht unmittelbar darauf reagieren konnten, weil wir im Feld etwas eingebaut waren. Die Konkurrenten sahen wohl keine Gefahr in Vollzug und so konnte sich ein Fahrer des Team Zweirad Hackmann absetzten. Für die Verfolgungsarbeit sah sich keiner verantwortlich und so mussten Alex und ich mehr oder weniger alleine das Tempo im Feld machen. Es dauerte sieben Runden, bis der Ausreißer gestellt war. Der Tempoverschärfung fielen einige Fahrer zum Opfer, so dass sich das Feld auf ca. 15 Fahrer verkleinert hatte. Der Schlusssprint war nicht mehr zu verhindern, zumal auf den letzten 10 Runden wegen des hohen Tempos keine Attacken mehr erfolgreich waren. Wir kontrollierten das Feld aus den vorderen Positionen aus und Robert konnte sich für seinen Sprint vorbereiten. Eingangs der letzten Runde wurde das Tempo nochmals angezogen und das Feld reihte sich wie eine Perlenschnur auf. Alex und ich konnten leider Robert nicht ganz optimal positionieren. Er bog als vierter auf die ca. 200 m lange Zielgerade ab, hatte aber keinen Anfahrer mehr von uns beiden vor sich. Im Schlusssprint raste Robert, trotzdem er 100 m vor der Ziellinie kurz am linken Fahrbahnrand eingeklemmt war und eine Kurbelumdrehung rausnehmen musste noch auf den zweiten Platz. Es war eine ganz knappe Entscheidung um nur wenige cm, die im Photofinish ausgewertet werden musste. Als glücklichen Sieger konnte sich Gunnar Sieg vom Team Zweirad Heckmann feiern lassen, die uns schon während des Rennens das Leben äußerst schwer gemacht hatten.

Nichts desto trotz war es ein erfolgreicher Renntag für unser Team Deutsche Kinderkrebsstiftung. Wir konnten maßgeblich das Renngeschehen mitbestimmen und konnten eine weitere Podiumsplatzierung erreichen. Zum Sieg haben leider wenige cm gefehlt. 

 

 

Die Platzierungen:

 

2. Robert Gebauer

6. Michael Schmidt

15. Alexander Buchwald

 

 

An dieser Stelle sei auf spannende Rennszenen aus der Onboard-Perspektive von Robert verwiesen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=41ZiyLoh6Z8