MTB-Rennen Albstadt

Bericht von Steffen Scholz:

 

 

Das Vatertagswochenende sollte mein vorläufiges Saisonhighlight werden, es stand ein Familienausflug zum Weltcup in Albstadt an. Und vorneweg gesagt, was für ein Spektakel.

Bereits am Do reisten wir mit dem Wohnmobil an und teilten uns den Campingplatz mit unzähligen Belgiern und Schweizern, zwei Wahnsinns-Radsportnationen.

Beim ersten Blick auf die Weltcupstrecke stockte mir der Atem, so was war ich zuvor noch nie gefahren. So steil wie eine Skisprungschanze und technisch schwerer als Downhillrennen vor 20 Jahren.

Zum Glück streifte mein Marathonrennen am Samstag nur den unteren Streckenteil. Bei Gluthitze reihte ich mich mit den rund 650 internationalen Startern ein. Nach dem Startschuss folgte eine Neutralisation, welche das Feld durch ein Nadelöhr zwängte. Anschließend war dieses auf über 1 km gezogen. So zwischen

Position 150 und 200 passierte ich die Engstelle und musste dann erst einmal nach vorne kämpfen. Der sehr sandige und lose Schotter machte das Rennen schnell, aber auch sehr rutschig, so dass in den Highspeed-Abfahrten die Vernunft siegte.

Nach einer knappen Stunde, war das Tempobolzen dann beendet. Mit Platz 29 gesamt und Ak 4 war glücklicherweise sturmfrei und zufrieden im Ziel, auch wenn ich das Podium knapp verpasste.

Danach hieß es nur noch Worldcup im Hexenkessel mit tausenden Zuschauern bestaunen.

 

Grüße Steffen