Oberhausen

Am Pfingstsonntag, den 20. Mai 2018 stand unser Team Deutsche
Kinderkrebsstiftung mit einer kleinen Abordnung beim Großen Preis XXXL Rück in
Oberhausen am Start. Dieser war ein klassisches Rundstreckenrennen auf einem
flachen 2,3 km Rundkurs. Im Jedermannrennen galt es 18 Runden = 41,4 km zu
absolvieren. Für das Team DKS standen Basti, Thomas, Daniel S. und ich (Michael)
an der Startlinie. Das Rennen war der 2. Lauf zur diesjährigen VivaWest Ruhrpott
Tour.Am Pfingstsonntag, den 20. Mai 2018 stand unser Team Deutsche
Kinderkrebsstiftung mit einer kleinen Abordnung beim Großen Preis XXXL Rück in
Oberhausen am Start. Dieser war ein klassisches Rundstreckenrennen auf einem
flachen 2,3 km Rundkurs. Im Jedermannrennen galt es 18 Runden = 41,4 km zu
absolvieren. Für das Team DKS standen Basti, Thomas, Daniel S. und ich (Michael)
an der Startlinie. Das Rennen war der 2. Lauf zur diesjährigen VivaWest Ruhrpott
Tour.

Am Pfingstsonntag, den 20. Mai 2018 stand unser Team Deutsche Kinderkrebsstiftung mit einer kleinen Abordnung beim Großen Preis XXXL Rück in Oberhausen am Start. Dieser war ein klassisches Rundstreckenrennen auf einem flachen 2,3 km Rundkurs. Im Jedermannrennen galt es 18 Runden = 41,4 km zu absolvieren. Für das Team DKS standen Basti, Thomas, Daniel S. und ich (Michael) an der Startlinie. Das Rennen war der 2. Lauf zur diesjährigen VivaWest Ruhrpott Tour.

Vermutlich wegen des langen Wochenendes und den sommerlich, warmen Bedingungen war die Strecke von zahlreichen Zuschauern gesäumt und es kam regelrechte Tour-Stimmung auf. Für uns Fahrer eine willkommene Motivationsspritze, ein kurzweiliges Rennen zu zeigen. Die Organisation um den ausrichtenden Verein RC Olympia Buer mit ihrem Streckensprecher schaffte es mit einer gekonnt unterhaltsamen Rennkommentierung, die Stimmung aufrechtzuhalten. In der Startaufstellung kurz vor dem Rennen durfte Thomas in kurzen Worten unser Team vorstellen, und der Streckensprecher rief spontan die Zuschauer zu einem Spendenaufruf für die Deutsche Kinderkrebsstiftung auf. Dazu später mehr.

Sofort nach dem Startschuss wurde das Tempo angezogen und ich setzte mich sozusagen als Aufpasser in den ersten Positionen ins Feld. Wir wollten keine Ausreißergruppe ziehen lassen und das Feld wenn möglich für einen Zielsprint für unseren Sprintkapitän Basti zusammenhalten. Ich konnte einige Attacken – teilweise mit Hilfe anderer Fahrer – neutralisieren, so dass sich Basti im Feld schonen konnte. In der 10 Runde ergriff ein Fahrer des Sebamed Teams mit einem starken Antritt die Flucht nach vorne und ich setzte mit aller Kraft nach. Es schien so, als ob wir uns absetzten konnten, hatten wir doch eine vielversprechende Lücke von gut 400-500 m aufreißen können. Wir arbeiteten vorne gut zusammen und wechselten uns regelmäßig in der Führungsarbeit ab. Das Feld setzte nach kurzem Zögern doch noch zur sofortigen Aufholjagd an und raste in Einerreihe den uns beiden Führenden hinterher. Der kurzen aber schnellen Tempoverschärfung vielen einige Fahrer im Feld zum Opfer, leider auch Daniel. Danach beruhigte sich das Tempo ein wenig und alle weiteren Fluchtversuche wurden im Keim erstickt. Es lief alles auf einen Sprint des Feldes hinaus. In den letzten beiden Runden wurde das Tempo nochmals angezogen und die Positionskämpfe im noch ca. 20 Fahrer großen Feld begannen.

So kam es wie es leider so oft passiert: in der letzten Kurve eingangs zur Start-Ziel-Geraden verhakten sich zwei Fahrer und stürzten im vorderen Teil des Feldes. Basti konnte leider nicht mehr ausweichen und stürzte über die unmittelbar vor ihm fallenden Fahrer. Thomas und ich konnten ausweichen aber das leicht entstandene Chaos zerriss das Feld in kleinere Grüppchen. So riss vor mir eine kleinere Lücke von ca. 10-20 m, die ich im Sprint nicht mehr zufahren konnte. So kam ich als 7. Über die Linie. Thomas war noch etwas mehr behindert worden und kam letztendlich als 20. Ins Ziel. Es siegte nach überlegendem Schlusssprint Jona Hoffman vom Sebamed Racing Team vor Daniel Knyss und Max Peters. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die Platzierten!

Dies alles war aber auf Grund des Sturzes nebensächlich. Glück im Unglück hatte Basti, der sich wohl dem ersten Anschein nach „nur“ größere Schürfwunden und leichte Prellungen zugezogen hat. Schlimmer erwischte es die beiden anderen Fahrer, unter anderem ein Mitglied der Haberich Cycling Crew. Auf diesem Wege vom Team DKS die besten Genesungswünsche mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen!

 

Abschließend möchte ich mit etwas Positivem enden: der oben angesprochene Spendenaufruf brachte immerhin 35€ für die Deutsche Kinderkrebsstiftung zusammen. An dieser Stelle möchten wir uns vom Team DKS ganz herzlich bei allen Spendern und natürlich beim RC Olympia Buer für die spontane Aktion bedanken! So gesehen endete der Renntag für unser Team – wenn schon nicht sportlich gesehen – doch noch mit einem guten und erfreulichen Ende.