Tour de Kärnten

Tour de Kärnten - Bericht von Herbert Schwaninger:


Meine erste Tour über sechs Tage - und das in den Bergen. Was habe ich mir nur
angetan. Und dann die Anreise, Nase zu, schlecht Luft! Blöde Pollenallergie?

Bei dem Zeitfahren am ersten Tag war ich müde und mir fehlte die Power. Zusätzlich habe ich am Ende festgestellt, dass mein Hinterrad geschliffen hatte.Tja, 57 Minuten im Endresultat, also für mich gründlich vermasselt. 


Somit hieß es am zweiten Tag ab in Startblock B. Es gab Chaos und an das Rechtsfahrgebot des Veranstalters, hat sich leider keiner gehalten. Somit gab es für den ganzen Block B eine Verwarnung. Das Rennen selbst war ungewohnt, da man nur rechts fahren durfte. Also ab nach vorne und das Rennen eröffnen. Das ging gut bis zum ersten Anstieg, dann ging eine Gruppe weg. Da ich immer noch nicht voll im Saft war, blieb ich im Verfolgerfeld. Gut in Ziel gekommen habe ich mich für den nächsten Tag in Block A qualifiziert.


Am dritten Tag war ich immer noch nicht im Saft und musste am ersten harten Anstieg das Feld ziehen lassen. Ich habe kaum Luft gekriegt und die Beine waren müde. Nach der Abfahrt habe ich mich einer sehr netten Gruppe angeschlossen mit der ich dann ins Ziel kam. Danke Sébastien Gisart für die Führungsarbeit!


Der vierte Tag war für die Katz mit Regen im Anstieg Richtung Ziel. Ein richtiger Tag zum vergessen!

Erst am fünften Tag merkte ich, dass die Kraft zurück kommt. Nun konnte ich viel Führungsarbeit in der hügligen Ebene leisten und das Rennen mit meinen Mitstreitern schnell machen. Aber auch jetzt musste ich am ersten harten Anstieg die Bergflöhe ziehen lassen. Dennoch bin ich gut ins Ziel gekommen und endlich konnte ich einmal mit meiner Platzierung zufrieden sein. 


Am letzten Tag stand ein Bergzeitfahren auf dem Plan. Da das nicht ganz meine Disziplin ist, konnte ich trotz der Anstrengung die Landschaft genießen. 


Letztendlich muss ich sagen, geile Veranstaltung! Sehr gerne wieder! Aber sechs Tage mit ca 7800 hm schlauchen einen schon!