24H Zolder und Vorbereitung

Martin und Christian waren am Start beim 24-Stunden-Rennen auf der ehemaligen Formel 1-Rennstrecke in Zolder. Martin hat dazu einen Bericht geschrieben. Gerade für die langen Strecken war er vorher im Trainingslager n den Dolomiten. Auch dazu hat er ein paar Worte gefunden.

24h Zolder

 

Mein erstes 24h Rennen in Zolder lief leider nicht so wie erwartet. Die ersten 2 Stunden konnte ich noch gut mit der Spitzengruppe mitgehen. Beim Wechsel der 4er und 8er Teams kam es beim Wiederaufschleißen zu einem Sturz direkt vor mir, wodurch ich den Anschluss an die Führungsgruppe verlor.

 

In den folgenden Stunden lief es danach nicht wirklich gut, da entschloss ich um Mitternacht eine Schlafpause einzulegen, da auch die 300km Rückfahrt am So. ja noch auf dem Programm stand. Am Frühen morgen ging es dann weiter bei Sonnenaufgang & mit ordentlichem Wind.

 

Christian & ich drehten bis zum abwinken der letzten Sekunden noch unsere Runden, damit belegten Christian den 14. und ich den 10. Platz bei den Solofahrern.

Zwischentrainingslager in den Dolomiten

 

Letzte Woche stand ein kleines Trainingslager in den Dolomiten an. Gleich am ersten Tag führen mein Kollege & ich den Stoneman road ab. Diese Strecke kann man in 1, 2 oder 3 Tagen fahren, je nachdem bekommt man eine Trophäe.

Wir sind die 195km mit fünf deftigen Anstiegen und ca. 4800 Höhenmetern an einem Tag gefahren, somit bekamen wir die Goldene Trophäe. Es war in Sachen Wetter alles dabei - Sonne, Regen, Gewitter & sogar Hagel mit 4° auf dem Höchsten Punkt der Strecke, trotzdem bissen wir uns durch den Tag und waren abends froh, es geschafft zu haben.

Die sehr abwechslungsreiche Strecke führte zum Teil auch über Abschnitte die beim Giro schon befahren worden sind.

Am zweiten Tag ließen wir es dann mit einer 100 km flachen Etappe etwas ruhiger angehen.

Der dritte Tag folgte dann mit nochmal Berg kraxelnb- leider wurden wir mit einem kleinen Regenschauer belohnt.

Die Dolomiten sind auf jeden Fall eine Reise wert, wir werden wieder kommen irgendwann.

 

Gruß Martin G.