Großer XXXL Rück Preis in Oberhausen

Bericht von Michael Schmidt:

 

Am Pfingstsonntag standen Daniel P., Jaroslav, Thomas, John und Michael S. für das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung beim Jedermannrennen des Großen XXXL Rück Preis in Oberhausen am Start. Bei sommerlich warmen und trockenen Bedingungen mussten 20 Runden à 2 km zurückgelegt werden.

Mit Daniel wollten wir auf unsere Sprintkarte setzen, Jaro und Michael sollten mögliche Ausreißergruppen besetzen, damit sich Daniel im Feld zurückhalten konnte. 

Nach zwei Runden ging die erste Attacke vorne raus, der Jaro nachsetzen konnte. Allerdings kamen die beiden nicht richtig weg und es rollte alles wieder zusammen. Wenig später setzte Daniel – obwohl nicht dafür vorgesehen – einer weiteren Attacke nach. Im ersten Moment der Attacke hatte ich mich schon zur Verfolgung bereitgemacht, aber als sich Daniel am Hinterrad des Ausreißers sah, nahm ich raus. Keiner im Feld fuhr hinterher und so konnte sich Daniel mit einem Mitstreiter absetzten. Der Vorsprung war zwar nicht wirklich groß, aber wir anderen DKS´ler konnten so die Nachführarbeit im Feld immer wieder stören.

 

Nach etwa der Hälfte des Rennens setzten drei Fahrer den beiden Ausreißern nach und ich saugte mich im Windschatten hintendran. Ich nahm zwar noch einen Fahrer aus dem Feld mit, aber wir konnten uns absetzen und zu den Führenden aufschließen. Nach zwei Vollgasrunden stand nun eine sieben Fahrer große Spitzengruppe mit Daniel und mir. Die Gruppe harmonierte gut und wir fuhren flüssig recht schnell einen Vorsprung von einer Minute heraus. Die Vorentscheidung war also gefallen und die Ausgangsposition für das Team DKS war sehr vielversprechend. Leider waren weitere sprintstarke Fahrer dabei, z.B. Daniel Knyss (Team Casa Cyclista) und Florian „Jupp“ Ehm von der Haberich Cycling Crew.
Daher versuchte ich in der drittletzten Runde mit einem Angriff die anderen Fahrer zu einer Reaktion zu zwingen. Diese ließen sich aber nicht überraschen und ich war nach einer kleinen Lücke wieder schnell eingeholt. In der vorletzten Runde versuchte ich es abermals aber der Tank war bei mir schon ziemlich leer, so dass diese Aktion wirkungslos verpuffte. Es war klar, dass die Entscheidung auf der langen Zielgeraden fallen würde. Nach einem letzten Versuch eines weiteren Fahrers vor der Zielkurve dem Sprint aus dem Weg zu gehen war das Tempo schon vor der letzten Kurve ziemlich hoch. Daniel und ich kamen ganz gut positioniert als dritter und vierter aus der letzten Kurve auf die Zielgerade. Leider konnten wir nicht dem starken Antritt von Daniel Knyss folgen, der sich ziemlich souverän den Sieg sicherte. Daniel zog im direkten Duell mit Jupp Ehm ganz knapp den kürzen und konnte aber mit drei Radlängen Vorsprung „relativ locker“ den dritten Platz belegen. Ich hatte im Sprint nicht mehr viel zuzusetzen und viel noch auf Platz 5 zurück. Jaro (Platz 11), John (19.) und Thomas (21.) kamen sicher im Hauptfeld über die Ziellinie.