Rennwochenende in Spich

Bericht von Michael Schmidt, Bildquelle HaWe Vits:

 

Am 13. Und 14. Juli stand das schon traditionelle Rennwochenende des RV Blitz Spich auf dem DKS Rennkalender. Am Samstag beim Jedermannrennen standen Thomas und Michael S. (Ich), am Sonntag beim Hobbyrennen zusätzlich noch Daniel P. und Marc Odenkirchen im Trikot des Team Deutsche Kinderkrebsstiftung an der Startlinie. Bei beiden Rennen galt es 30 Runden à 1,2km, also 36km zurückzulegen.

Das Jedermannrennen am Samstag Nachmittag war mit vielen Lizenzfahrern sehr gut besetzt und somit war das Tempo von Anfang an recht hoch. Ich konnte mich in den vordersten Positionen einreihen und den ersten Zwischensprint kontrolliert am Hinterrad einiger Kontrahenten mitgehen. Beim zweiten Zwischensprint in Runde 6 hielt ich mit rein und zog nach der Sprintabnahme weiter voll durch. Ich zog weitere fünf Konkurrenten mit mir und wir hatten auch eine kleine Lücke auf das Feld rausgefahren. Die nächsten vier Runden arbeiteten wir gut zusammen und fuhren ein gleichmäßig hohes Tempo. Offensichtlich zu hoch für Erik Fischer und einen weiteren Fahrer, die aus der Spitzengruppe rausfielen. So stand eine vierköpfige Spitzengruppe, die sehr gut harmonierte und schnell uneinholbar seine Runden drehte. Wir teilten uns die weiteren Zwischensprintprämien untereinander auf und überrundeten in der fünften Runde vor Schluss das komplette restliche Feld, in dem noch Thomas vertreten war. Ich versuchte in paar Kräfte für den Schlusssprint zu sparen, denn mit Caspar Rüter (Strassacker), Christian Schöneburg (Squadra Cicista Colonia) und Fabio Dias (Scuderia Südstadt) hatte ich sprintstarke Fluchtgefährten dabei. Ich kam an dritter Position auf die Zielgerade und konnte leider den Antritten meiner Fluchtgefährten nicht ganz folgen. Kurz vor der Ziellinie wurde ich auch noch von Fabio Dias überholt, so dass mir nur die ungeliebte Holzmedaille übrig blieb. Es siegte Caspar Rüter vor Christian Schöneburg und eben Fabio Dias. Thomas kam im Hauptfeld ins Ziel.

Für das Hobbyrennen am Sonntag hatte ich mir einiges vorgenommen, standen doch keine Lizenzfahrer an der Startlinie. Mit Daniel Pessara hatten wir noch einen starken Sprinter dabei, so dass wir taktisch mehr Möglichkeiten hatten als beim Jedermannrennen.

Unsere Marschroute sah vor, mich in eine mögliche Ausreißergruppe zu bekommen und Daniel für den Schlusssprint gut zu platzieren. Von Anfang an versuchte ich mich vorne abzusetzen, kam jedoch nicht wirklich weg. Nach 6 Runden beim zweiten Zwischensprint zog ich ähnlich wie beim Jedermannrennen tags zuvor voll durch und konnte eine kleinere Lücke rausfahren. Ich hoffte, dass mir wie gestern der ein oder andere Fahrer folgen würde und wir mit einer kleinen Gruppe kontinuierlich das Tempo hochhalten würden können.

Von Anfang an versuchte ich mich vorne abzusetzen, kam jedoch nicht wirklich weg. Nach sechs Runden beim zweiten Zwischensprint zog ich ähnlich wie beim Jedermannrennen tags zuvor voll durch und konnte eine kleinere Lücke rausfahren. Ich hoffte, dass mir wie gestern der ein oder andere Fahrer folgen würde und wir mit einer kleinen Gruppe kontinuierlich das Tempo hochhalten würden können. Als ich mich umsah war jedoch keiner an meinem Hinterrad und ich musste mich fortan alleine durchkämpfen. Es war jedoch noch sehr weit bis ins Ziel und ich stellte mich auf eine lange Quälerei an. Anfangs sah es auch ziemlich gut aus, da mein Vorsprung schon recht groß war. Ich merkte aber noch das Jedermannrennen vom Vortag in meinen Beinen und konnte nicht wie erhofft das Tempo hochhalten. Nach acht Runden alleine an der Spitze sah ich das Feld auch schon näher kommen und nach weiteren zwei Runden war es um mich an der Spitze geschehen, obwohl Daniel und Thomas immer wieder das Tempo in der Verfolgung störten.

Ich konnte zumindest drei Zwischenprämien einsammeln. Nach kurzer Verschnaufspause im Feld versuchte ich es noch zwei weitere Male mit einem Ausreißversuch, aber meine Kraftreserven ließen mich nicht weiter davonziehen. Auch Daniel war mit einem Vorstoß nicht erfolgreich, so dass der Sieger aus einem zwölfköpfigen Feld heraus ersprintet werden musste. Ich versuchte in der letzten Runde noch, Daniel gut zu positionieren, was mir nicht wirklich gelang. Er bog als sechster auf die Zielgerade ein. Leider zu schlecht platziert, um auf eine frühe Tempoverschärfung von Maurice Kolk (Map Cycling) reagieren zu können, der mit zwei Radlängen Vorsprung als Erster über die Linie fuhr. Zweiter wurde unser alter Dauerbrenner Erik Fischer. Daniel konnte noch mit schneller Endgeschwindigkeit auf Platz 3 sprinten, ich rollte auf Platz 7 ins Ziel. Thomas hielt sich am Ende des Feldes wacker und finishte auf Platz 10.