Rad am Ring - lange Strecke

Bericht von Philip Peitzmeier:

 

Am Samstag, dem 27. August, stand im Rahmen des German Cycling Cups Rad am Ring auf dem Programm. Das Rennen ist mit einer Länge von 150km  und ca. 3.000hm enorm hart, passt aber ganz gut zu den Eigenschaften unseres Teams.  Dementsprechend haben wir unsere Ziele ausgerichtet. Es galt, Anthony eine möglichst gute Platzierung zu ermöglichen und im Kampf um die Teamtageswertung den Fehdehandschuh in den Ring zu werfen.

Um 12:30 erfolgte der heiß ersehnte Startschuss bei Eifelwetter, wie es im Buche steht.

Das Rennen begann ruhig, da die Hohe Acht als das Selektionskriterium auf dem Ring gilt. Die erste Überfahrt der hohen Acht erfolgte in einem knackigen Tempo und die Reihen des Pelotons wurden deutlich ausgedünnt.

Karsten nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich in einer Soloflucht vom Feld ab, somit konnten wir uns im Feld entspannen und waren nicht für die Tempoarbeit zuständig.

 

Die zweite Runde verlief in gemäßigten Tempo - es war die Ruhe vor dem Sturm. In Runde 3 traf das Feld auf den Führenden der 75km-Runde Paul Voß. Der letzte Sieger des Profirennens setzte sich an die Spitze unseres Feldes und zog das Tempo an. Vor der Kuppe verlor ich den Anschluß, hatte aber das Glück, mit Jelle und Olli zwei Teammitglieder in meiner Gruppe zu haben, die im laufe der Runde wieder Kontakt zum Feld herstellen konnten.

Die teaminternen Kräfteverhältnisse waren klar und ich versuchte, die für die Teamwertung relevanten Leute zu verpflegen, bzw. habe mich nach Aufgaben bei unserem, mittlerweile wieder gestellten, Roadcaptain Karsten erkundigt.

 

Die vierte Passage des Anstieges erfolgte wieder mit moderaten Tempo, Attacken blieben aus. 

Als die hohe Acht zum vorletzten Mal auf der Speisekarte stand, wurde das Tempo merklich erhöht und das Feld zerfiel in mehrere kleine Gruppen. Ich hielt mich mit Olli, Herbert und Lukas in der Mitte des Feldes auf, jedoch konnten wir Lücken  zur Spitze nicht mehr zufahren.

Wir fanden uns in einer Gruppe mit u.A. Patrick Altefrohne, Lukas Biermann (beide Leeze) und Marek Bosniatzki (Triebwerk) wieder.

Schnell stellten wir fest, dass wir das Gelbe Trikot distanzieren konnten, von dort an galt es, den Führenden in der GCC-Wertung nicht mehr aufschließen zu lassen, somit die Punktedifferenz zwischen Anthony und ihm zu maximieren.

 

In der letzten Runde fühlte ich mich enorm angeschlagen, was unter anderem auch an der Grippe lag, die ich mir in der Vorbereitung auf das Rennen einfing, also wollte ich möglichst viel für meine Teamkollegen arbeiten, damit sie Kräfte für den erwarteten Sprint auf der Zielgrade sparen konnten. So führte ich die Gruppe in einem moderaten Tempo zum letzten Mal die hohe Acht hinauf.

Als im Anstieg Start/Ziel dann das Tempo angezogen wurde, war die Sache schnell für mich gegessen und ich fuhr auf Platz 32 (Ak 13) ins Ziel.

 

Durch Anthonys Podestplatzierung (P3), Karsten auf Rang 6, Jelle auf 7 und Keke auf 17, konnten wir unseren Teamsieg aus dem Vorjahr wiederholen.

Alles in allem kann das Team auf ein erfolgreiches Rennwochenende zurückblicken.

 

Das nächste Rennen im Rahmen des German Cycling Cup ist das Dresdner Velorace am 11. August.