Erfahrungsbericht Bell Z20 Aero Mips

 

Bericht von Lukas Lange, Bilder von Benedikt Beck:

 

Nachdem Ende 2019 klar wurde, dass ich weiter für das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung fahren werde, war auch klar, dass ich weiter Helme von Bell tragen werde, da die erfolgreiche Partnerschaft mit Bell weitergeführt wird. So ging es zeitnah los mit den Bestellungen für das Jahr 2020.

 

 

Aus der Saison 2018 kenne ich bereits den Bell Helm Zephyr Mips. 

Was ist eigentlich Mips?

 

Kurz erklärt ist es eine zweite Schale im Helm, die im Falle eines Sturzes den Kopf besser schützen soll, indem die Kräfte zwischen den beiden Schalen verteilt werden und so weniger Kraft auf den Kopf einwirkt.


2019 habe ich das erste Mal einen Aerorennradhelm getragen und hatte häufiger mit Tropfen auf der Brille zu kämpfen. Deswegen folgte gleich die Frage an die Teamleitung, ob ich im Sommer auch den Zephyr fahren darf. Dies wurde mir erlaubt, aber auch drauf hingewiesen, dass ich den Helm erst testen solle.
Als „Neuling“ im Team DKS gab es für mich den Teamhelm auf Mallorca pünktlich zum Trainingslager.

Aufgesetzt und mit wenigen Handgriffen eingestellt konnte es gleich los gehen.
Die anfängliche Skepsis verflog recht schnell. Die ersten Tage, noch mit Winterfell auf dem Kopf trug, sich der Helm angenehm und war erstaunlich kühl, sodass ich nach dem Friseurbesuch doch nochmal das Race Cap rausgeholt habe. Selbst an den Anstiegen hatte ich keinen Hitzestau unterm Helm. Die Brille konnte auch vernünftig im Helm eingehakt werden - also erster Test bestanden.

 

Zurück im kalten Deutschland musste dann nochmal die Wintermütze mit unter den Helm…

 


Mal sehen, wann ich den Helm dann mal im Renneinsatz und bei Temperaturen über 30 Grad testen kann. Nach den ersten Wochen denke ich, dass der Z20 Aero da ein guter Begleiter sein wird.