GCC Tour d'Energie Göttingen - kurze Distanz

Bericht von Daniel Pessara:

Am Sonntag startete nach über zwei Jahren Pause der German Cycling Cup in seine neue Saison. Das Team Deutsche Kinderkrebsstiftung war natürlich auch mit zahlreichen Startern dabei. Auf der kurzen Distanz ging unser Event-Team an den Start und wollte den Teamsieg aus der letzten Austragung 2019 wiederholen.

Für den Renntag war trockenes Wetter mit sehr starkem Wind und Böen vorhergesagt. Es ging bei dem angesagten Wind und sehr angenehmen Temperaturen an den Start. Schon im Startblock merkte man den Fahrern die Freude an, dass es endlich wieder losgeht. Das Team DKS fand sich in den ersten Reihen der Startaufstelllung ein und es ging mit etwas Verzögerung um 10:30 auf die Wettfahrt.

Die Fahrt aus Göttingen hinaus wurde neutralisiert hinter dem Führungsfahrzeug absolviert, nachdem die Fahne am scharfen Start fiel, begann das Rennen direkt mit einigen Attacken die schnell neutralisiert wurden.

In der ersten Ausreißergruppe die sich etwas länger vorne halten konnte fand sich auch Michael Schmidt wieder. Die Gruppe wurde aber noch vor dem ersten Anstieg gestellt, ebenso wie ein Vorstoß aus dem Team Rose Münsterland. Als diese Attacke neutralisiert wurde attackierte Christoph Wisse (Team Rose Münsterland) und nur ein anderer Fahrer konnte zu ihm aufschließen, alle anderen in der Spitzengruppe schauten sich an und keiner wollte so richtig hinterherfahren, zu groß schien der Respekt vor dem Hohen Hagen und dem danach drohenden Gegenwind.
Auf der Kuppe des ersten Anstiegs, der mit 3,3% bei knapp 7km Länge nicht besonders steil ist, wurde direkt nochmal attackiert. Die Gruppe um C.Wisse war schon fast außer Sichtweite, das Team Rose Münsterland hatte anscheinend noch nicht genug und lancierte die Attacke. Das Team DKS musste nun reagieren und versuchte zusammen mit der Haberich Cycling Crew das Tempo in der Abfahrt hochzuhalten um die Gruppe zusammen zu halten, in den Hohen Hagen hinein ging es dann auch fast wieder komplett, mit Ausnahme der beiden Ausreißer.
Im Hohen Hagen kamen die bergfesten Fahrer schnell nach vorne und die große Gruppe begann in Einzelteile zu verfallen. Manuel Eckervogt versuchte der Spitze zu folgen, dann schlug bei ihm allerdings die Defekthexe zu und sein Gang fing an zu springen, er verlor die Spitze aus seiner Sicht. Aber mittlerweile ist ja bekannt: “Jede Ausrede zählt”. Weiter dahinter kämpften sich alle DKS Fahrer über den Hohen Hagen. Es gab nun nur noch kleine Gruppen und jede Gruppe versuchte sich wieder weiter nach vorne zu kämpfen. An der Spitze ging der Sieg nach Hannover an Yannick Sinse, vor dem Ausreißer des Tages C.Wisse und Ex-Team DKS Fahrer Meik Hann.

Dahinter rollte Daniel Pessara auf der Abfahrt zu erst in die Gruppe um Michael Schmidt zurück und kurz vor Ende schloss diese gut harmonierende Sechs-Manngruppe noch auf eine Gruppe rund um Marcel Hartmann auf. Marcel hatte sich nach dem Hohen Hagen zusammen mit Manuel Eckervogt kurz hinter der Spitzengruppe auf die Verfolgung gemacht, die Aufholjagd zermürbte die Gruppe aber so sehr, dass nur noch Manuel Eckervogt und Alexander Christ von der Haberich Cycling Crew übrig blieben, die beiden rollten dann auf Platz 12 und 13 ins Ziel. Kurz dahinter kam die Gruppe mit Daniel Pessara (16.), Marcel Hartmann (21.) und Michael Schmidt (22.) ins Ziel. Obwohl das Team vier Mann unter den Top 25 platzieren konnten, reichte es leider nur zu Platz zwei in der Teamwertung, den Sieg schnappte sich das Team Geschenke-online.de.

Dahinter zeigte Matze Berner (27.) in der nächste Gruppe seine starke Form, die mit dem 2.Platz in der Masters 3 belohnt wurde. Der nächste Termin im German Cycling Cup wird nach der Absage des Circuit Cycling am 22.Mai das Heimrennen des Teams Deutsche Kinderkrebsstiftung Rund um Köln sein.

 

 

Platzierungen:
13.    Manuel Eckervogt
16.    Daniel Pessara
21.    Marcel Hartmann
22.    Michael Schmidt
27.    Matthias Berner (2.AK)
34.    Michael Köppe
41.    Reinhard Witte
52.    Philipp Rellermeier
55.    Max Koblitz
56.    Jörg Kleine-Horst
503.  Andreas Durben