Rad am Ring 2022 - 75km

Am letzten Samstag fand das nächste GCC Rennen auf dem Nürburgring statt. Wieder einmal mussten wir auf einige Leistungsträger verzichten, hatten aber Glück, dass uns zwei Fahrer kurzfristig unterstützen konnten. Mit Christopher, Uwe, Jona, Christian ,Dino und mir (Marcel) waren immerhin 6 DKS Fahrer an der Startlinie. Um 12.34 fiel der Startschuss bei recht sonnigem, noch angenehmen Wetter. Es sollte aber im Laufe des Rennens immer heißer werden. 
Das komplette Team am Ring
Das komplette Team am Ring

Christopher fuhr von Beginn an vorne und versuchte uns bestmöglich in die Hohe Acht zu bringen. Dies gelang auch allen Fahrern. Einzig ich hatte mich in der Abfahrt davor etwas verbremst und einige Plätze verloren. Ich konnte jedoch gleich zu Beginn der Hohen Acht die Lücke schließen. Das Tempo war enorm hoch in Runde 1. Einige belgische Fahrer und die üblichen Verdächtigen von Campana und Rose hatten es eilig. Bis kurz vor der Kuppe war ich an der Spitze dran, musste dann etwas reißen lassen. Es entstand ein Loch von ca. 50m. Dino und Uwe waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu sehen. Ich war alleine in der Verfolgung. Ab der Döttinger Höhe wurde es nicht einfacher das Loch zu schließen. Kurz vor Tiergarten kamen dann von hinten gut 15 Fahrer auf mich zu.  Ich schloss mich der Gruppe an und traf Dino, Uwe und Jona wieder. Wir fuhren geschlossen in der Gruppe bis zum 2.Mal die Hohe Acht anstand. Das Tempo war eher moderat. Ich fuhr an zweiter oder dritter Position den Anstieg. Diese Runde konnte ich mich recht gut erholen. In der letzten Runde kamen noch einmal 2 Fahrer von vorne zurück. Diese fuhren dann gemeinsam mit uns in den letzten Anstieg der hohen Acht. In dieser Runde wurde etwas flotter gefahren, die Hitze setzte mir mittlerweile ganz schön zu. Ich konnte in den vorderen Positionen mitfahren, es fiel mir aber deutlich schwerer als in den beiden Runden zuvor. Dino, Uwe und Jona habe ich seit dem letzten Überqueren der Hohen Acht nichr mehr gesehen. Mit ca. 8 Fahrern ging es dem Ziel entgegen. Sowohl ein belgischer Akteur, als auch ein Fahrer von Rose versuchten immer wieder das Tempo zu forcieren. Ich konnte das Hinterrad halten, jedoch konnte ich dem keine eigene Aktion folgen lassen. Kurz vor Ende der Kuppe Tiergarten hatte ich das Hinterrad von Sebastian Gisart in guter Position. Ich wollte gerade aus dem Sattel gehen, um vor ihm auf die Zielgerade zu fahren, doch meine beiden Oberschenkel waren kurz vor einem Krampf. Ich setzte mich schnell wieder und blieb im Windschatten, verlor noch ein paar Plätze und fuhr als 21. über die Ziellinie. Zufrieden war ich über meine persönliche Leistung nicht wirklich, aber auch nicht enttäuscht. Insgesamt aber sicherlich enttäuschend wieder nicht die Teamwertung gewonnen zu haben. Da waren wir weit davon entfernt. Auf ein nächstes in Dresden mit hoffentlich besseren Sprinterbeinen. 

Ergebnisse:
Marcel 21.
Dino 24.
Uwe 36.
Jona 42.
Christian 92.
Christopher 253